Tierheim kontra Tierpark ?

Artikel drucken Katrin Spiegelberg

In den letzten Tagen wurde die Werbetrommel für den Angermünder Tierpark mal wieder richtig gedreht. Da werden zum einen die tollen neuen Gebäude nach ihrer Fertigstellung eingeweiht.... In den letzten Tagen wurde die Werbetrommel für den Angermünder Tierpark mal wieder richtig gedreht. Da werden zum einen die tollen neuen Gebäude nach ihrer Fertigstellung eingeweiht, mit allem drum und dran versteht sich von selbst.

Zum Anderen werden gleich neue Vorhaben zur Verschönerung und Verbesserung des Tierparks bekannt gegeben, die natürlich die Sponsoren nachdenklich stimmen sollten, in wie weit diese das Vorhaben in die Tat umsetzten könnten. Eine tolle Taktik. Da stellt sich mir die Frage, ob das Tierheim des Ostuckermärkischen Tierschutzvereins nicht auch solch eine positive Presse verdient hätte. Dem Anschein nach nicht.

Wie oft war zu lesen, dass sich umliegende Anwohner beschwert haben, dass Gelder fehlen um das Tierheim weiterführen zu können, dass letztendlich der Mietvertrag zum Jahresende abläuft und kein Grundstück zu finden war. Zwischendurch hat sich letzteres erst einmal für die nächsten zwei Jahre erledigt. Doch die Finanzen lassen keine grossen Sprünge zu und es kümmert kaum jemanden.

Die vielen Tiere im Tierpark führen doch ein wunderschönes Leben während die ausgesetzten, misshandelten oder aus anderen Gründen im Tierheim gelandeten Tiere nicht einmal hier ein sorgenfreies Leben führen können. Gerade durch die neue Hundehalter-Verordnung werden in Zukunft die 32 000 DM teuren Zwinger, im übrigen aus vereinseigenen Geldern, nicht ausreichen.

Und wo sollen denn all die Tiere hin, die in ihrem Dasein schon zu viel schlechtes erlebt haben und von ihren Besitzern abgegeben werden? Ich denke es ist an der Zeit auch für diese Tiere etwas Gutes zu tun !

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