Ein Spielbericht

Gorden Trettin Artikel drucken
< Nach den zwei hervorragenden Ergebnissen der beiden letzten Wochenenden bei den Landes- meisterschaften der männlichen Jugend, konnten die VCA Volleyballer im D- Jugendalter ( 12 Jahre und jünger ) die in sie gesetzte Erwartung nicht ganz erfüllen.

Nach den zwei hervorragenden Ergebnissen der beiden letzten Wochenenden bei den Landes- meisterschaften der männlichen Jugend, konnten die VCA Volleyballer im D- Jugendalter ( 12 Jahre und jünger ) die in sie gesetzte Erwartung nicht ganz erfüllen. Ein schweres Vorrundenlos, mit Gegnern wie Potsdam 2, Templin1 und dem Landespokal dritten Preußen Frankfurt, machten die Ausgangsposition zwar nicht einfach, doch wenn man sich in der Spitze des Landes festsetzen will, muß fast jeder Gegner geschlagen werden.

In den beiden anderen Gruppen, die ebenfalls aus vier Teilnehmern bestand, war die Leistungsdichte nicht ganz so konzentriert und so setzten sich dort auch die jeweils gesetzten Teams mit Potsdam 1 und KW1 als Gruppenerster durch. In den Vorrundenspielen des VCA waren zwei wichtige Punkte an diesem Tag ausschlaggebend, für den relativ schlechten dritten Platz in dieser Gruppe.

Erstens standen zwar vier gute Einzelspieler auf dem Feld, die aber zu keinem Zeitpunkt des gesamten Turniers in der Lage waren, sich zu einer eingeschweißten Truppe zusammenzuraufen und dies zeigte sich besonders in kritischen Spielphasen. Ein zweiter Grund war eine zu lasche Einstellung mit daraus resultierenden vielen Fehlern und einer mäßigen Feldabwehr. So waren dann auch die beiden ersten Spiele gegen Potsdam2 und Templin1 glatte zwei Niederlagen mit 2 zu 0 Sätzen.

Damit war eine Qualifikation für die Zwischenrunde ( dem Überkreuzvergleich der beiden Gruppenerste) nicht mehr möglich und nach zwei Spielen stand fest, dass man heute nur noch bestenfalls auf Platz sieben landen konnte. Mit fünf Siegen in Folge konnte dieser siebte Rang dann zwar erreicht werden, doch war allen Akteuren die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

Zu den positiven Überraschungen an diesem Tag zählt einerseits Benjamin Belde, der als Ergänzungsspieler seine spielerischen Möglichkeiten zu 100-prozent ausspielte und Florian Grüschow, der mit seinen Aktionen immer ein Sicherheitsgarant war. Siegreich waren die Angermünder gegen Preußen Frankfurt mit 2:0, gegen Vfl Brandenburg in der Zwischenrunde mit 2:0, sowie in den Plazierungsspielen gegen Preußen Frankfurt mit 2:0 und gegen KWH2 mit 2:1.

Diese Siege hätten uns noch vor einiger Zeit zu waren Freudentänzen animiert und sicher ist auch ein siebter Platz von 18 gestarteten Mannschaften (einschließlich der Qualifikationsrunden in den jeweiligen Regionen ) eine beachtliche Leistung, die bei einer vollen Ausschöpfung des Potentials aber nicht hätte seien müssen.