Wer also nicht zu Hause bleiben will, muss mitmachen. Und selbst in Städten wie Angermünde, Templin oder Boitzenburg ist es eine eher mutige Entscheidung, sich die Haare grün zu färben, Ausländer nicht schlimm zu finden oder einfach anders zu sein.
Wer also nicht zu Hause bleiben will, muss mitmachen. Und selbst in Städten wie Angermünde, Templin oder Boitzenburg ist es eine eher mutige Entscheidung, sich die Haare grün zu färben, Ausländer nicht schlimm zu finden oder einfach anders zu sein.
Soziale Bewegung Anerkennung verschaffen sich rechtsextrem orientierte Jugendliche nicht nur als OrdnerInnen bei Veranstaltungen oder im Sport wie bereits beschrieben. In zunehmendem Maße versuchen sie, in den unterschiedlichsten sozialen Bereichen aktiv zu werden. In Anlehnung an das oben erläuterte Konzept einer ,,braunen Graswurzelrevolution engagieren sie sich für soziale Belange deutscher Bevölkerung auch in der Uckermark.
So boten sie auf einem Treffen des Angermünder Bündnisses ,,Für eine weltoffene, tolerante und gewaltfreie Stadt an, Seniorlnnen und Behinderte bei Fahrten zu begleiten. Sie erscheinen bei Veranstaltungen der PDS in Schwedt und Angermunde, nicht, um Stress zu machen, sondern um auf Gemeinsamkeiten, insbesondere auf sozialem Gebiet hinzuweisen.
NPD-Plakate waren zum Teil eine Kopie der PDS.
Die Arbeitslosendemonstrationen in Schwedt 1998/99 waren geprägt von jungen Leuten mit Transparenten mit Parolen wie: ,,Wir sind nicht zu faul zum Atbeiten. Arbeit zuerst für Deutsche! Ohne an dieser Stelle genauer auf ideologische Hintergründe einzugehen, ist es wichtig, kurz darauf hinzuweisen, dass die rechtsextreme Jugendszene in der Uckermark damit den aktuellen Entwicklungen des modernen Rechtsextremismus nicht hinterherhinkt.
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