Weihnachten in der Uckermark

Nachdem die Tradition in den letzten Jahrzehnten zu kurz kam, pflegen die Uckermärker jetzt verstärkt ihre weihnachtlichen Bräuche. Den Weihnachtsbaum kennt man in der Uckermark erst seit 1800. Zuvor gab es Kränze und Pyramiden, an denen kleine Geschenke für die Kinder hingen.

Zu jener Zeit wurden am 26. Dezember Pfefferkuchen in Form von Pflastersteinen gebacken. Sie erinnerten an den Heiligen Stephan, der gesteinigt wurde. Die Kuchen wurden Nachbarn, mit denen man im Streit lag, als Versöhnungsgeste geschenkt.

Auch Züge alten Glaubens sind wieder auf dem Vormarsch. Fleißig buken die Frauen schon in der Vorweihnachtszeit kleine Kuchen und Plätzchen in Form von Tieren. Hase, Fuchs und Hirsch waren beliebt. Sie symbolisierten Glück und Fruchtbarkeit. Deshalb gaben die Kinder auch dem Vieh Gebäck, damit es gesund blieb und Nachwuchs zeugte.

Nach der Sonnenwende beginnen am 21. Dezember die Rauhnächte, die erst mit dem 6. Januar, dem Dreikönigstag, enden. In dieser Zeit war es verboten zu waschen oder überhaupt zu arbeiten. Unglück, Krankheit würden die Familie treffen oder der Tod.

Sie haben jetzt ein wenig Lust bekommen in einer landschaftlich einmaligen Region Entspannung zu finden ? Dann informieren Sie hier über den Weg in die Uckermark. BIS DEMNÄCHST !

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