Claus W. Scharfe - Grafiker und Karikaturist aus Schwedt

Claus W. Scharfe Für Scharfè war schon als Kind klar: “Ich werde Karikaturist!!“ Und, ja er ist es geworden-viel Mühe und Schweiß ließen ihn zu dem werden was er heute ist und kann! Scharfè ist längst kein Unbekannter mehr in Schwedt; Insider wissen es zu schätzen einen „echten“ Egon im Zimmer an der Wand ihr Eigen nennen zu dürfen. Glückwunschkarten, Logos, Plakate,Tapeten, es gibt nichts womit Scharfè nicht schon herumexperimentiert hätte.

Wer er ist - woher er kam

Als gebürtiger Thüringer 1958 (Gotha), trieb es Claus Werner Scharfè nicht freiwillig 1965 nach Schwedt/Oder... ...nein, seine Mutter entschied es so - gegen seinen Willen aber im Sinne der beiden Jungs; denn auch ein Bruder war noch zugegen. Eine neue modernere Wohnung mit fließend Warm-und Kaltwasser sowie einem schönen Balkon; und auch Arbeit gab es hier.

Er wird sicher einmal Maler oder Grafiker...

Schon frühzeitig kam Scharfè mit Kunst in allen Facetten in Berührung, denn sein Großvater war ein begnadeter „Gemmenschnitzer“ (Elfenbeinschnitzer & Goldschmied), Grafiker und Mustergetalter. Seine Elfenbeinschnitzereien und Gemälde traten schon zu DDR-Zeiten die große Reise in Internationale Länder an w.zB: USA, Frankreich und England. Scharfe war begeisterter Fan seines Großvaters und dessen Kunstwerken... Schon frühzeitig bekam er Anleitung in Ölmalerei und anderen kreativen Techniken, sein Opa war sein großes Vorbild- dazu kamen noch Heinrich Zille, W.Busch, Bidstrup, Honore Daumier u.v.a.

Wenn andere zur Disko gingen saß er in seinem Kelleratelier und versuchte sich in sämtlichen Techniken- die Karikatur hat es ihm frühzeitig angetan, auch wenn viele seiner Mitschüler aber auch Erwachsene ihn oftmals mitleidig belächelten. An den Hefträndern seiner Schulhefte und Bücher prangten sämtliche Konterfei`s seiner Lehrer- oftmals fast realistisch dann wieder völlig übertrieben. Mit seinem Zeichenlehrer Wilfried Först (POS Phillip Müller,SDT) verband ihn lange Jahre eine wirkliche,enge Freundschaft, und vieles gab ihn Först mit auf den Weg- der fast eine Vaterrolle gegenüber Scharfè übernahm, da er ja ohne Vater aufwuchs ja ihn nichtmal kannte. Vieles könnte man noch berichten...

Er wird sicher einmal Maler oder Grafiker...

Seine Handschrift ist in Schwedt unverkennbar; für denjenigen der seinen Stil zu erkennen vermag! So entstanden Logos für die „Balkanstube“, „Papiertiger“,“Zur Mücke“ u.s.w. Bekannt ist er auch als „Schnellzeichner Egon“ in öffentlichen Veranstaltungen; noch 1989 im Dezember erhielt er dafür eine Einstufung mit der Note “sehr gute Darbietung“ vom damaligen Bezirkskabinett f.Kulturarbeit Ffo.

Unterdessen hat er ein zweites Pseudonym: “Caricatello“ abgeleitet von Karikatur, also seien Sie nicht irritiert, denn beide Signien „EGON“ oder “Caricatello“ sind rechtens. Scharfe ist Naturtalent sowie Autodidakt, Karikaturist kann man nicht studieren- dass ist eine Berufung!Dinge sehen und erkennen wo andere wegschauen oder es nicht erfassen können, mal untertreiben mal übertreiben, mal weglassen mal etwas dazuschummeln!! Karikatur heißt „Zerrbild“, dies ist sein Metier- und er kann es! Scharfè hat geübt, geübt, geübt...

Leitspruch

Scharfe sagt stets mit einem verschmitzten Lächeln: "1858 wurde der Große Meister,der Berliner Zeichner HEINRICH ZILLE geboren!! 100 Jahre später meine Wenigkeit, man kann, nein man muß neidlos eingestehen:"Alle einhundert Jahre ein GENIE!!"

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