Kunst und Kultur in der Uckermark
Seite 1 | Seite 2Kunst im öffentlichen Raum
Roland
Rolandskulpturen sind aus dem nord- und mitteldeutschen
Raum bekannt. Anfänglich aus Holz, später aus Stein gehauen,
bis zu 6 m groß hatten sie ihren Standort auf Marktplätzen oder
vor Rathäusern, auf Säulen gehoben oder mit einem Brunnen
kombiniert. Sie waren ein Symbol für Stadtrecht und Gerichts-
barkeit.
Vielen bekannt sein dürften wohl der Roland von Brandenburg
oder der Roland von Bremen. Auch Prenzlau hat seit kurzem
wieder einen Roland. Er befindet sich vor dem Gebäude der
Volksbank. Ganz in der Nähe, in Potzlow. steht ein kleiner Holz-
roland.
Das Rolandmotiv war für die Künstlerin Ausgangspunkt ihrer
Überlegungen, ein Zeichen für ein Verwaltungsgebäude zu
schaffen. Die Elemente der Heraldik (Schild, Schleppe, Krone)
wurden verwendet. Ebenso das Motiv der Säule als Symbol für
das Aufrechte, Stützende, Tragende. In Rückbesinnung auf die
ersten Holzrolande wurde als Material Eichenholz gewählt. Die
Räder stehen möglicherweise für Bewegung, Entwicklung und
geistige Beweglichkeit.Künstlerin: Annette Tucholke-Bonnet
Standort: Innerhof der Kreisverwaltung
Entstehungsjahr 1994
Auftraggeber: Kreisverwaltung Uckermark
Gedenkstein Kreisgebietsreform 1993
Vier Findlinge zu ebener Erde symbolisieren die früheren
Kreise Angermünde, Prenzlau und Templin sowie die Stadt
Schwedt/Oder. Ein aufrechter Stein steht für den neu ent-
standenen Landkreis Uckermark. Auf der Gedenkplatte sind
die Umrisse des Kreises, die ehemaligen Kreisstädte sowie
ein Zitat von Max Lindow zu finden. Gleich daneben befin-
det sich ein Fahnenmast, an dem zu besonderen Ereignis-
sen die Uckermarkfahne weht.Idee: Dr. Joachim Benthin Landrat
Künstler: Peter Paul Abendroth Gartenarchitekt
Standort: Innenhof der Kreisverwaltung
Entstehungsjahr: 1999
Atoll

Künstler: Dieter Barz
Standort: Foyer Plenar- und Kultursaal
Entstehungsjahr: 1999
Lichtkunst, die Raum und Objekt miteinander verbindet
© Landkreis Uckermark 2000
