Geschichten und Sagen aus der Uckermark

Der Schatzkasten in der Angermünder Kirche

Der ebenso kriegs- als sangeslustige Markgraf Otto mit dem Pfeile geriet einst In einem Kriege mit Magdeburg in schimpfliche Gefangenschaft. Er wurde jedoch auf sein Ehrenwort unter der Bedingung wieder freigelassen, daß er binnen vier Wochen ein Lösegeld von 4000 Mark Silber oder aber als Gefangener sich wieder einstellen müsse. Der Markgraf wurde von seinem treuen Volke mit Jubel empfangen.

Doch ihm selber war nicht froh zu Mute. Woher sollte er die für damalige Zeit so bedeutenden Mittel her nehmen? Schon war er auf das Mittel verfallen, die kost baren Gerätschaften aller Kirchen des Landes zu verkaufen, als ihm sein treuer Ratgeber, Johann von Buch, als Retter erschien. Dieser führte ihn nach Angermünde in die Sa kristei der Marienkirche, neben der in einem festen Gewölbe ein gewaltiger, mit Eisen beschlagener Kasten stand.

Er öffnete den Kasten, und der staunende Markgraf sah darin was er brauchte: Eine Menge Gold, das des Markgrafen Vater für seine Söhne gesammelt und dem treuen Diener für den Fall großer Not anvertraut hatte. Gerührt nahm Otto das Geld und erkaufte seine Freiheit. Der Schatzkästen ist noch heute vorhanden.

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