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Geschichte der Stadt Boitzenburg

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Der Name Boitzenburg geht zurück auf ein altes Adelsgeschlecht. Ein pommerscher Truchseß namens Johannes de Boyceneburg wird 1240 erstmals genannt. Nur 30 Jahre später taucht der Name des Klosters Boycenedorf in alten Urkunden auf. Pommern und Brandenburger Herrschaft wechselt sich in den folgenden Jahrhunderten, begleitet von blutigen Kriegen ab, bis Anfang des 15. Jahrhunderts das Land als Uckermark endgültig an die Mark Brandenburg angegliedert wird.

Als Lehnsherr tritt nun erstmals die Familie von Arnim auf. Damit vergrößert sich der Besitz und ein bescheidener Wohlstand stellt sich ein. Eine wichtige Persönlichkeit der Geschichte ist Hans Georg von Arnim.

Dieser brachte es im 30jährigen Krieg zum Vertrauten Wallensteins und sogar zum kaiserlichen Feldmarschall. Der Krieg und die Pest wüteten in der Gegend, viele Dörfer wurden entvölkert und verfielen. Auch der Arnimsche Besitz zerfiel in drei Teile. Erst der Staatsminister und Kurator der preußischen Akademie Dietloff von Arnim konnte die Güter wieder vereinigen.

Die Begräbnisstätte der Familie von Arnim ist ein interessantes Ausflugsziel. Das Adelshaus brachte später noch weitere, für die Geschichte Preußens wichtige Persönlichkeiten hervor: Adolf Heinrich von Arnim war im 19. Jahrhundert preußischer Innenminister und kurzzeitig sogar Ministerpräsident!

Die Aufteilung des Familienbesitzes der Arnims begann bereits 1919 und wurde mit der Bodenreform 1945 besiegelt. Heute verführen die teilweise gut erhaltenen Zeitzeugen, das Schloß, die Klosterruine und die Wassermühle die Besucher sich mit der Geschichte der Gegend und Preußens zu beschäftigen.

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