

Geschichte des Ortes Wartin
1499 Ulrich von Blankenburg erhielt vom Herzog Bogislav die Erlaubnis, das was er im Dorf an jährlichen Zinsen und Kornpachten hatte, wieder verkäuflich zu veräußern, mit Ausnahme des Gerichts.
1536 Aßmus von Blankenburg verpfändete das ganze Gut Wartin wiederverkäuflich an Joachim von Eickstedt.
1595 Christoph von Ramin, der damals Hauptmann auf Loitz war, wurde die nächste Anwartschaft auf die Güter Wartin und Kunow erteilt.
1695 Wurde das Schloß Wartin erbaut.
12.03.1699 Ganz Wartin wurde von Landrat Joachim Bernd von der Osten erworben. Nach dessen Tode fiel das Gut nach der Erbteilung seinem Sohn Karl zu.
23.01.1768 Wurde das Gut Wartin durch Rescript zum freien Allod erklärt.
06.10.1784 Kaufte Leutnant Friedrich Georg von Ramin das Gut für 70 009 Taler
1905 Amtsrat Wrede wiederum verkaufte das Rittergut Wartin an Hauptmann Bruno Böttger und Ehefrau Sophie, geborene Goldammer, zum Preis von 625 000 Taler (Böttger hatte zuvor das Gut Tasdorf bei Rüdersdorf).
1928 Nach dem Ableben beider Elternteile, verkaufte Wilhelm Böttger das Gut an eine Siedlungsgesellschaft.
1928-1930 In diesen Jahren kamen Siedler aus allen Provinzen des Deutschen Reiches nach Wartin.
1952 Gebietsreform: Wartin wurde vom Kreis Angermünde übernommen.
1953 Gründung einer LPG Typ I (7 Bauern).
1975 Es wurden mehrere örtliche LPG`en zu einer Kooperationsgemeinschaft zusammengefasst und bewirtschaftet
1991 Übernahme des Schlosses durch die Europäische Akademie (Erbpachtvertrag)
1999 Festlichkeiten anläßlich der 500 Jahrfeier.
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