Weitere Radtouren
Rund um den Uckersee| Tour nach Boitzenburg| Tour durch das untere Odertal| Radtour zur Adlerquelle am Wolletzsee| Radtour durch die Uckermark| Uckermarkrundweg|Der Uckermarkrundweg
Mit 115 km ist er der längste der großen Rundwege und beginnt in Angermünde. Nach drei Kilometern erreicht man den Fischersteg des Naturschutzgebietes "Fischteiche Blumberger Mühle" und das Hauptinformationszentrum des Biosphärenreservates, für das man aber einen gesonderten Besuchstag einplanen sollte. I n Richtung Westen ist bald das Dorf Wolletz erreicht, einstmals durch den Jagdsitz des Staatssicherheitschefs Erich Mielke und heute durch die kardiologische Rehabilitationsklinik bekannt. ische Uferweg entlang des Wolletzsees führt weiter durch Wälder in das kleine Dorf Glambeck. Von dort aus geht es durch naturnahe Laubmischwälder mit vielen Mooren über Redernswalde in das ehemalige Köhlerdorf Poratz mit seinen alten Fachwerkhäusern.
Gewaltige Linden am Rande der alten Kopfsteinpflasterstraße, über die vor gut hundert Jahren noch die Postkutsche rumpelte, begleiten den Wanderer fast bis Ringenwalde. Ein Informationsstützpunkt gibt hier Auskunft über Wandermöglichkeiten in der Umgebung des Dorfes. Durch bunte Wiesen, Felder und Kiefernwälder kommt man nach Ahlimbsmühle am Lübbe-See. Am Südufer des langgestreckten Sees entlang verläßt man das Biosphärenreservat und kommt in die idyllische Kleinstadt Templin. Eine gute Informationsmöglichkeit über das Biosphärenreservat und den angrenzenden Naturpark "Uckermärkische Seen" gibt es im Berliner Tor, einem Torturm der fast völlig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer.
Nach Nordosten, am Templiner See entlang, gelangt der Wanderer wieder ins Biosphärenreservat und durchquert den Templiner Kirchenforst, am Labüske-See vorbei bis nach Milmersdorf. Nordöstlich von Milmersdorf führt der Weg durch naturnahe Rotbuchenmischwälder mit vielen Mooren. Östlich am Großen Briesensee entlang, verläßt man beim Stiernsee bei Achimswalde die Wälder. Von Friedenfelde bis Gerswalde geht es durch Ackerlandschaften mit Feldsöllen und Hecken, Lesesteinhaufen und Obstgehölzen. In Gerswalde gibt es gute Informationsmöglichkeiten über zusätzliche Wander- und Radwandermöglichkeiten in der Region.
Weiter nach Nordosten an der Kernzone Eulenberge A vorbei, hat man vom Weg einen wunderschönen Ausblick auf das Becken des Oberuckersees mit dem Potzlower See, der bei der Ortschaft Potzlow zu finden ist. Hier sollte man sich die Zeit nehmen, um den hölzernen Roland, eine für Nordostdeutschland ungewöhnliche Erscheinung, zu betrachten. Über Seehausen fast der Uferlinie des Oberuckersees folgend, erreicht man Warnitz am Ostufer. Weiter am Rande des Tals gelangt man nach Mehrow, einem Dorf mit vielen alten Fachwerkhäusern und einer alten Feldsteinkirche. Nach Süden folgt der Weg weiter dem Talrand des Oberuckersees und vorbei an bunten Wiesen, auf denen Mutterkuhherden weiden. Entlang des Mehrower Forstes kommt man über Stegelitz wieder in die Wälder des Suckower Forstes. Kesselmoore, Erlenbruchgebiete, Hügelgräber, Wildobstbestände, Kraniche und Seeadler - dem aufmerksamen Wanderer erschließt sich die Uckermark mit Stille und Vielfalt. So erreicht man Steinhöfel mit seiner alten Feldsteinkirche und schließlich als vorletzte Station Peetzig mit einer Badestelle am Großen Peetzigsee.
Durch den Görlsdorfer Forst windet sich der Weg zwischen den Mooren hindurch und über Görlsdorf mit dem früher bekannten Lenné-Park, findet man zurück über die Blumberger Mühle nach Angermünde. Weithin grüßt die große Marienkirche aus Feldsteinen, bekannt durch ihre berühmte Wagnerorgel.
