Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin Mit 1258 km² ist das Biosphärenreservat "Schorfheide-Chorin" das zweitgrösste Naturschutzgebiet Deutschlands.

WO WOLF UND KRÖTE SICH GUTE NACHT SAGEN

Starten Sie Ihre Ausflüge oder Spaziergänge (z.B. mit dem Förster auf die Pirsch) vom Hotel Döllnsee und genießen Sie die Natur.

St. Hubertus, der Schutzpatron der Jäger und Förster, ist allgegenwärtig im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im südlichen Teil der Uckermark: sei es als Namensgeber eines Geschäfts für Jagdutensilien, als Leuchtreklame über einem Dorfkrug oder im Jagdschloss Hubertusstock am Werbellinsee, wo zu DDR-Zeiten berühmte Staatsgäste wie der KPdSU-Chef Leonid Breschnew, Kubas Castro oder Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt empfangen wurden.



Franz-Josef Strauß handelte hier sogar einen Milliarden-Kredit für die wirtschaftlich dahinsiechende DDR aus. Gejagt wurde in der Schorfheide schon immer: Auf die Askanier folgten die Hohenzollern. In den Wäldern gab es so viel Wild, dass der Ackerbau weiter nördlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Für Abhilfe sorgte von etwa 1560 bis zum Dreißigjährigen Krieg ein Wildzaun, er reichte von der Havel bis zur Oder.

Der wohl schießwütigste Weidmann in der Schorfheide war Wilhelm II. Wenn Majestät auf Hubertusstock weilte, trieb man zuvor das Wild zusammen, pferchte es ein und jagte es vor der Flinte des letzten deutschen Kaisers zwischen zwei Zäunen hindurch. Tausende von Tieren wurden zum bloßen Zeitvertreib abgeknallt, was auf diversen Jagdsteinen nachzulesen steht.

Kontakt

Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
Hoher Steinweg 5 - 6
16278 Angermünde
Tel: 033 31 / 36 54 - 0
Fax: 033 31 / 36 54 -10

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