Beobachtungskalender der Naturwacht
Januar/Februar:
In hängenden, gelben Blütenständen be-
ginnt die Hasel am Burgsee zu blühen.
März/April:
Am gegabelten, rostbraunen Schwanz er-
kennbar, streift der Rotmilan über die Felder.
Waldsauerklee, der bei Erschütterung seine
Blätter zusammenklappt, blüht weißrosa am
kühlen Ort". Der Gesang der Grauammer
klingt wie ein klirrendes Schlüsselbund. Er ist
meist von den Stromleitungen auf den
Feldern und Brachen zu hören.
Mai/Juni:
Blässhuhnküken mit ihrem noch roten flau-
migen Schöpf folgen ihren Eltern. Hauben-
taucher schwimmen mit ihren Jungen auf
dem Rücken. Ein Verband von Damhirschen
ist häufig am Waldrand in Richtung Poratz
zu beobachten.
Die violette, 1 m hohe Rispenflockenblume,
die purpurrote Karthäuser- und die zartrosa
Grasnelke säumen die sandigen Wege von
Peetzig. Die Paarungsräder der Libellen sind
am Ufer des Sees zu entdecken. Das som-
merliche Zirpkonzert der Heuschrecken er-
reicht in lauen Nächten seinen Höhepunkt an
Wegsäumen und Trockenhängen.
Der sommergrüne Ufergürtel am Großen
Peetzigsee wird in rotbraune Herbstfarben
der Buchen und Eichen getaucht.
Die Gelbviehherde des Gutes Peetzig setzt
mit Verschwinden der Herbstfarben Farb-
tupfer in die Landschaft. Mit kreischenden
Warnrufen sitzen die bunten Eichelhäher in
den Haseln am Burgsee.
