Entspannen und Schlemmen
Criewen - Schwedt | Geologischer Wanderweg | Wanderrouten rund um Peetzig | Wandern am WolletzseeRadtour rund um Criewen
Die 37 km lange Route führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft und sehenswerte Orte. Allerdings stellt sie von der Länge und der Beschaffenheit der Wege her höhere Anforderungen an Wanderer und Radfahrer.Wer ein geländegewohnter Radler ist und auch das Schieben des Rades über kurze Strecken nicht scheut, sollte sich diese zu jeder Jahreszeit ereignisreiche Rundtour zutrauen. Wer die Länge oder etwas schwieriges Gelände meiden möchte, dem wird eine Abkürzung angeboten.
Ausgangs- und Endpunkt der Tour ist wieder Schwedt. Vom Bahnhof aus erreicht man über die Bahnhofstraße, die Karl-Marx-Straße und die Berliner Straße nach eineinhalb Kilometern den direkt an der Brücke über die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße gelegenen Parkplatz. Hier finden auch Autofahrer Abstellmöglichkeiten für ihre Wagen.
Wir überqueren die Brücke über den Kanal in Richtung Osten, also zum Grenzübergang hin. Der Wasserweg wurde nach seiner Fertigstellung 1914 Hohenzollernkanal genannt. Wir biegen bereits hinter der Brücke rechts auf einen parallel zum Kanal auf der Deichkrone verlaufenden Weg ab. Nach dreieinhalb Kilometern ab Bahnhof Schwedt steht am Ortsausgang von Schwedt ein Schöpfwerk. Durch die offenen Pforten kann man über das Betriebsgelände den Weg fortsetzen und auf einem Plattenweg in südliche Richtung weiterwandern.
Nach fünf Kilometern führt eine erste Eisenbrücke über den Kanal nach Berkholz-Meyenburg. Wir aber bleiben auf dem Winterdeich und erreichen nach weiteren eineinhalb Kilometern die Brücke nach Zützen. Zur Criewener Brücke gelangen wir auf dem Deich nach achteinhalb Kilometern und verlassen zunächst das Poldergebiet, um dem sehenswerten Dorf einen Besuch abzustatten.Unser Weg stößt damit auf die von Alt-Galow kommende Hauptroute.
Wer die Hauptroute wählt, hält sich dagegen immer westlich des Kanals. Von der Criewener Dorfkirche aus wandern wir auf dem links vom Hauptweg des Lenné-Parks abzweigenden Weg an vier Eigenheimen vorbei in den Wald hinein . Nach etwa 500 m stoßen wir auf einen größeren Waldweg und biegen dort nach links ab. Wir wandern zunächst weiter bis zur Waldkante und schwenken dort nach rechts. Der Weg folgt weiterhin der Waldkante und eröffnet linker Hand einen Blick auf die sogenannte Fuchswiese, wo seinerzeit der "Major" seine Füchse, also seine rotbraunen Pferde weiden ließ.
An der ersten Weggabelung halten wir uns rechts, an der zweiten, die mit einer Wanderkarte beschildert ist, links. Nach etwa 200 m führt rechts ein Weg leicht bergauf. Hier liegt nach weiteren 200m (km 11,2 des Wegs) auf der Anhöhe der Teufelsstein, ein Findling, der möglicherweise in grauer Vorzeit als Opferstein diente. Wir folgen aber dem Hauptweg vorbei an einer riesigen Douglasie und zwei Esskastanienbäumen, die sich in diesem Mischwald versteckt haben. Im Buchengrund (km 11,7) bietet eine Schutzhütte Rastmöglichkeiten.
An der Kreuzung im Buchengrund geht es geradeaus, an der nächsten Weggabelung (km 11,9) nach links. Der Pfad führt am Nachbarbruch entlang, wo mitunter auch Kraniche zu sehen oder im Frühjahr eher zu hören sind. Nun müssen wir Obacht geben, um den spitzwinklig bergab zum Knüppeldamm führenden Weg nicht zu verpassen. Wir überqueren auf dem Knüppeldamm die Gemarkungsgrenze nach Stützkow. Wenn der Weg aus dem Wald heraus auf den Talweg trifft (km 13,2) liegen vor uns die Galower Berge. Unser Pfad überquert den Talweg und führt am Ende des Berges an der Waldkante auf einem Trampelpfad weiter. Der Aufstieg auf den ersten Berg, den wir zu sehen bekommen, lohnt wegen der schönen Aussicht über das Odertal. Der Pfad endet an einer Kiesgrube (km 14,3). Der Weg links führt in den idyllisch gelegenen Ort Stützkow.
Wir durchqueren den Ort, folgen dem Kanal in südliche Richtung und steigen weiter bergan. Bei Streckenkilometer 16,4 erreichen wir Neu-Galow, eigentlich ein Vorwerk, das auf die Stelle eines wüst gefallenen Dorfes gesetzt worden war. Wir halten uns rechts, steigen bergauf und erreichen an der Buswendeschleife die Aspaltstraße. Nach etwa 100 m biegen wir nach links und wandern durch die Siedlungshäuser der Bodenreform-Neubauern. Meist ist die typische Anlage dieser Häuser, die jeweils zur Hälfte Wohn- und Wirtschaftsgebäude waren, noch gut zu erkennen. In Alt-Galow biegen wir bei Streckenkilometer 19,5 nach links und erreichen bergabsteigend wieder den Kanal. Nach Querung der Brücke führt ein Spurplattenweg in östlicher Richtung bis zur Oder. Wenn man den Fluss bei Streckenkilometer 21,9 erreicht hat, folgt man ihm in nördliche Richtung nach links abbiegend stromabwärts. Vorbei an einem Eiswachthaus überquert man ein Einlassbauwerk, das bei Hochwasser geöffnet wird. Gegenüber sieht man die Kirche von Piasek (Peetzig).
Als Weg zurück nach Schwedt empfiehlt sich der Sommerdeich bis zum Grenzübergang. Wir überqueren bei Streckenkilometer 28,8 das Niedersaatener Wehr, das Anfang der neunziger Jahre fertiggestellt wurde, erreichen die Oderbrücke und den Grenzübergang und biegen dort nach links auf die Bundesstraße 166 ein. Bei Streckenkilometer 34,9 erreichen wir die Schwedter Stadtbrücke über die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße und von dort nach zwei Kilometern den Bahnhof Schwedt.
